Zum Spielen wird das Alriks Basisregelwerk (ABR) benötigt.
Liebe Freunde des gepflegten Grusels,
dies ist nun schon die dritte Publikation zum Alriks Basisregelwerk (von den Schnellstartern abgesehen) und eine Erweiterung für das Setting im Mittelalter. Hauptsächlich legt dieses Buch die Franziskus Saga neu und nachspielbar auf – eine Reihe von Szenarien, die wir auf unserem YouTube Kanal Die Alriks gespielt haben und in der ein Ritter mitsamt seinem Gefolge gegen den Teufel antritt. Im Mittelpunkt steht also diese vierteilige Abenteuerreihe – so dachte ich zumindest. Wie es oft so ist, führt dann eins zum anderen und es entsteht eine Erweiterung, die wesentlich umfassender geworden ist als eingangs gedacht. Das Spiel im Mittelalter musste durch passende Ausrüstung, neue Zauberbereiche, Kreaturen und ein Alchemiesystem erweitert werden – um nur einige Neuerungen zu nennen. Weiters wird der optionale Kampf mit zwei Waffen vorgestellt, zusammen mit Nachteilen für die Charaktererstellung und einem Abschnitt zu Vampirismus und Lykanthropie. All diese neuen Inhalte können natürlich auch in einem anderen Setting als dem Mittelalter genutzt werden. Diese Erweiterung ist voll kompatibel mit dem Alriks Basisregelwerk: Pulp & Horror, das ebenfalls uneingeschränkt für das Spiel im Mittelalter genutzt werden kann.
Wie immer versteht sich auch diese Publikation als modulare Erweiterung: Ihr entscheidet, welche Elemente ihr nutzt!
Also schnapp dir ein paar Freunde, einen W10 – und leg los!

Alex Bilek
Die Abenteuer
Die Franziskus Saga führt einen Ritter und sein Gefolge durch das Deutschland des 14. Jahrhunderts, wo sie ausziehen, um auf echten Ritterturnieren anzutreten. Erlebt Schwertkämpfe, Lanzenreiten, Bogenschießen und Herolde, die ihre Ritter auf blumigste Weise vorstellen. Doch die Turnieratmosphäre wird unterbrochen und gipfelt schließlich im Kampf gegen den Teufel höchstselbst. Die Franziskus Saga spielt dabei im Universum des Cthulhu-Mythos von H. P. Lovecraft.
Die Nacht des Teufels
Graf Wigandus von Dornenbach ist bekannt für seine großen und ausschweifenden Turniere. Auch dieses Jahr veranstaltet er das erste Turnier des Jahres in der Nähe von Lintpurc. Doch auf dem Turnier kommt es zu Todesfällen – bedauerliche Unfälle beim Kampf mit dem Schwert. Jeden Abend zieht Nebel über das Lager, ein sonst so gutmütiger Mönch ist verschwunden und eine Bestie streift durch den Wald. Auf dem Friedhof wird eine Grube voll angenagter Knochen gefunden und das gemeine Volk sammelt Tollkirschenzweige, um sie am dritten Tag des Turniers vor den Eingängen ihrer Zelte zu befestigen. Die Charaktere sind entweder für oder gegen das Volk…
Die Nacht des Wolfes
Auf dem Weg zum nächsten Ritterturnier gerät die Gruppe in ein abgelegenes Tal im Odenwald, das ein finsteres Geheimnis aus römischer Zeit birgt. Einst trat hier der römische Centurio Marcus Flavius Severus gegen den germanischen Seher Irminold an. Dieser erschuf einen unheilvollen Kelch, der jedem, der daraus trank, die Kraft eines Wolfes verlieh. Jahrhunderte später entdecken die Mönche des Klosters Sankt Walburga das längst vergessene Relikt wieder – und müssen erkennen, dass es der Teufel selbst war, der dem Kelch seine unheilvolle Macht verlieh…
Die Nacht des Bösen
Die Gruppe erreicht Burg Ehrenfried, um sich dort in der Tjoste zu messen. Doch zwischen Lanzengängen, höfischem Treiben und einer gesuchten Hexe erwacht ein Schrecken aus älterer Zeit. Ein gigantischer Lintwurm bedroht die Burg – und aus dem Turnier wird ein Kampf gegen einen echten Drachen.
Die Nacht der Harpyien
Das Finale führt in die Wälder des Spessarts zur Abtei Sankt Michael am Falkenberg. Ein mysteriöser Todesfall, eine heilige Reliquie und nächtliche Angriffe geflügelter Kreaturen kündigen das Unheil an. Schließlich müssen sich die Charaktere ihrem alten Feind stellen – und dem Teufel ein letztes Mal entgegentreten.



